Das aktuelle Buch: "...und dann ins Schwarze Meer. Porträts". 2025, Ulm: danube books
Informationen zum Buch
Buchvorstellung in Radio Seitenwind, 16. 3. 2025 ("Man musste wirklich ganz gut das Alphabet können") https://cba.media/701569
Rezension von Dr. Heiger Ostertag
Rezension von Sascha Wittmann
Rezension von Christine Piswanger-Richter
Rezension "Read Ost, der Blog für mittel- und osteuropäische Literatur und Kultur" am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin)
Rezension von Doris Fleischmann (Podium Herbst 2025)
Rezension von Prof. Werner Lenz ( In: Die Österreichische Volkshochschule. Magazin für Erwachsenenbildung. Herbst/Winter 2025, Heft 285/76. Jg., Wien. Druck-Version: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Wien. )
Lesungen (publikumsbeschränkte bzw. privat veranstaltete Events sind hier nicht angeführt!):
5. 3. 2025, 19:00 Live Musik Bar, Heiligenstädter Straße 31, Bogen 217, 1170 Wien : Buchtalk im Rahmen der P.E.N.-Veranstaltung zum Internationalen Tag der Frau, Programm siehe hier
27. 3. 2025, 18:30.: Premiere. Gespräch mit Univ.-Doz. MMag. Dr. Andreas Weigl (Inst. f. Wirtschafts- und Sozialgeschichte) und Lesung: Institut für Österreichkunde und Österreichische Kulturvereinigung.
Anmeldung
17.4. 2025, 19:15, Buchhandlung Analog: Gespräch mit Baruch Pomper und Lesung; Otto-Bauer-Gasse 6/1, 1060 Wien
14 .5. 2025, 19:00, Bücher Wittmann, Heinzelmanngasse 4/3+4, 1200 Wien.
17. 10. 2025, 19:00: "Bilčovska jesen" ("Ludmannsdorfer Herbst"; Veranstaltung des Kulturvereins "Bilka")
Kulturzentrum, Ludmannsdorf/ Kärnten
13. 11. 2025, 16 Uhr, BuchWien, DonauLounge, Messezentrum Wien
10. 12. 2025, 19 Uhr, Kunstraum Ewigkeitsgasse (1170 Thelemanngasse 6), 19 Uhr
12.2.2026, 19:00 : Gruppenlesung des Vereins "Wort-Farbe-Klang" im Kulturzentrum Spittelberg (" Amerlinghaus"), Stiftgasse 8, 1070 Wien: „Essenz einer Liebe in einem kurzen Leben. Ein Auszug aus der Geschichte „Selma tanzt“.
5. März 2026: Donauschwäbisches Zentrum, Ulm, 19 Uhr "Starke Frauen an der Donau", ein Abend, der dem Buch "...und dann ins Schwarze Meer" gewidmet ist
Ein erster Blick...
dann das Grüngelbgefunkel im Glas sacht schwenken, fächeln, riechen, den Schluck in Mund behalten. Das Glas abstellen und die Schlieren in Zeitlupe den Glasrand zurückfließen sehen. Genießen.
Die Bezeichnung "Gemischter Satz" trägt - beim Wein - exklusiv Österreich in der EU. Was für den "Gemischten Satz"gilt, der aus Trauben unterschiedlicher Rebsorten hergestellt wird, die aus einem Weingarten stammen müssen,und später gemeinsam gelesen und verarbeitet werden, trifft auch auf meine Literatur zu: Die Sortenvielfalt macht´s; eine Sorte übersteigt nicht den Anteil von 50 Prozent , weist mindestens aber 10 Prozent auf. Und wie beim Wein auch hier: Unterschiede bei Reifegraden und Säuregehalt sollen eine erhöhte Vielschichtigkeit des Endproduktes garantieren.
Genießen und reflektieren, schaffen und teilen - "Gemischter Satz" bietet von allem etwas: Haiku, Krimi, Lyrik, Essay, Science-Fiction, Montagen, Kurzgeschichten... Wohl bekomm´s!
Mein Zugang
In Graz und im Südburgenland in einer - im Wortsinn - "fabel-haften" Umgebung aufgewachsen; gesegnet u.a. mit einem Großvater, der als das "wandelnde Buch" gelten kann. Schon als Kind von der Kraft des Narrativs und der Wirkmächtigkeit der Phantasie überzeugt. Später als Elementar- und Sozialpädagogin zuhörend, erzählend, ermutigend.
Meine Stationen
Im Studium (KFU-Graz, Germanistik) mit der Theorie des Schreibens und Lesens unterfüttert. Im Job über ein Vierteljahrhundert strenger Sprachnorm verpflichtet. Jetzt wandernd entlang der Genregrenzen unterwegs.
Meine Motivation
Hier angetreten, um erzählend Welten zu reflektieren, zu schaffen und (mit den Leserinnen und Lesern) zu teilen.
Mein "Glaubenssatz"
"Indem fiktionale Texte uns veranlassen, unsere ursprünglichen Urteile über diese oder jene Menschen zu überdenken, helfen sie uns, uns aus unserer Vergangenheit und kulturellen Umwelt zu lösen."
(Richard Rorty: Der Roman als Mittel zur Erlösung aus der Selbstbezogenheit. In: Joachim Küpper/Christoph Menke (Hrsg.): Dimensionen ästhetischer Erfahrung. Frankfurt/Main, 2003, S. 49-66)
Was mich nachdenklich nicken lässt:
"er passte/ so gar nicht/in die uniform seiner zeit"
(Franz Hodjak, ein in Deutschland lebender aus Siebenbürgen stammender Schriftsteller über Georg Trakl).
Was mich antreibt, trotz allem
"Warum schreibst du/ noch immer/ Gedichte/ obwohl du/ mit dieser Methode/ immer nur/Minderheiten erreichst/ fragen mich Freunde/ ungeduldig darüber/ dass sie mit ihren Methoden/ immer nur/ Minderheiten erreichen// und ich weiß/ keine Antwort/ für sie."
Erich Fried, Sprachlos.