Statement

 

Gelesen wird im Weingarten, gelesen wird aber auch ein Buch. Wer weinkundig ist, weiß: für das Prädikat „Auslese“ gelten definierte Kriterien: Sie darf lieblich süß, aber gerne auch trocken ausgebaut sein – und verspricht Genuss. Beim Lesen im Weinberg und beim Lesen von Büchern geht es immer um ein Sichten, Sammeln und Aufheben. 


Auslese. Marias Bücherblog bietet seit  Januar 2024 einmal monatlich die Begegnung mit „Lesenswertem“ und steht unter dem Motto „nicht nur, sondern auch…“:
nicht nur Mainstream, sondern auch das Kleine, das Leise, das man so leicht übersieht
nicht nur Bücher, die käuflich erwerbbar sind, sondern hin und wieder auch der Verweis auf die Verfügbarkeit in Bibliotheken oder solche, die z.B. im Projekt Gutenberg bei https://www.projekt-gutenberg.org/ für jede/n jederzeit im Netz verfügbar sind (denn anders als die „PISA“- Autoren es festgelegt haben, muss man nicht Bücher „besitzen“, um mit ihnen Leseerfahrungen zu machen!)
nicht nur physische Bücher, sondern auch e-books, Hörbücher und Audio-CDs
nicht nur Belletristik, sondern auch Fachbücher
nicht nur Bücher aus Verlagen, sondern auch solche, die mit Liebe und Sachverstand von engagierten Menschen gemacht sind
nicht nur Neuerscheinungen, sondern auch verfügbare alte Werke.

Auslese. Marias Bücherblog wird  bereitgestellt, weil die Autorin die Überzeugung von Andreas Unterweger teilt: „Doch eine Welt, in der so viele scheinbare Gewissheiten bröckeln, braucht Literatur - vor allem Literatur, die offenen Auges aufs Ganze zielt, ohne sich blindwütig nur auf eine Seite der Timeline zu schlagen"
Andreas Unterweger , manuskripte 242, Marginalie und mehr

Januar 2024: Tonio Schachinger, Echtzeitalter, Hamburg: Rowohlt, 2023, siehe:
Maria Lehner: Echt? Echtzeit? Zeitalter? Echt, Alter? Tonio Schachingers „Echtzeitalter“
https://kulturvereinigung.at/ausgabe-januar-2024-auslese-marias-buecherblog/

Februar 2024: Feldpost 1940-1944. Briefe aus dem Nachlass von Martin Mittenwaldner.  Aus dem Handschriftlichen übersetzt von Peter Gruber.  (Hg.: Martin Mitterwaldner). Privatveröffentlichung: 2021.
Maria Lehner:  Was bleibt oder: Briefe „Aus dem Felde“
https://kulturvereinigung.at/ausgabe-februar-2024-auslese-marias-buecherblog/

März 2024: Johanna Sebauer: Nincshof. Dumont, 2023. 
Maria Lehner:  Nincshof: Vergessen Sie es (nicht)! 

https://kulturvereinigung.at/ausgabe-maerz-2024-auslese-marias-buecherblog/ 

April 2024Johannes von Tepl: Der Ackermann, um 1414
Maria Lehner: Gestorben wird immer. Über die Aktualität des Textes „Der Ackermann“ des Johannes von Tepl
https://kulturvereinigung.at/ausgabe-april-2024-auslese-marias-buecherblog/

Mai 2024: Gwendolyn Leick: Franckstraße 31. Edition Korrespondenzen. Reto Ziegler, Wien 2021 
Maria Lehner: Prosaisch über Räume reden. Gwendolyn Leick: „Franckstraße 31“
 https://kulturvereinigung.at/ausgabe-mai-2024-auslese-marias-buecherblog/

Juni 2024: Herrand von Wildonie: Die katzen
Maria Lehner:  „Die katzen“: Was sich vom Stubentiger des Herrand von Wildonie lernen lässt
https://kulturvereinigung.at/ausgabe-juni-2024-auslese-marias-buecherblog/

Juli 2024:  Ilse Helbich: „Wie das Leben so spielt“ 

Maria Lehner: Die Hundertjährige, die durch das Dorf spaziert. Über Ilse Helbichs Dorfgeschichten: „Wie das Leben so spielt“
https://kulturvereinigung.at/ausgabe-juli-2024-auslese-marias-buecherblog/